Kopf der Seite als JPG

Museum

Gartenseite des Museums

Gartenseite des Museums

Im Jahr 1995 wurde in Leonbergs kleinstem Teilort das Bauernhaus­museum eröffnet. Auf über 600 qm Ausstellungs­fläche und einem großen Freigelände mit Bauern­garten wird anschaulich die bäuerliche Vergangenheit unserer heute von Industrie geprägten Region des Mittleren Neckars dokumentiert. Ursprünglich auf drei Hauptgebäude – Wohnhaus, Ausstellungs- und Ver­an­stal­tungsscheune – konzentriert, sind heute weitere in unmittelbarer Nähe des Museums gelegene historische Gebäude Teil des Museums: Backhaus, Dorfschmiede und Viehwaage.

Das Haus erzählt die Geschichte und den Alltag seiner Bewohner. Sichtbar werden dabei auch das dörfliche Leben, die politischen Ereignisse und Veränderungen in der Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte.

Jeder Raum erzählt uns so die Geschichte einer bestimmten Zeit und
ein Rundgang durch das Museum informiert über die Baugeschichte sowie die hausgeschichtlich interessanten Besonderheiten.

So der Kuhstall über das Jahr 1800, unmittelbar nachdem das Haus 1785 in Gebersheim errichtet wurde; die Küche erzählt von der Hausarbeit in den zwanziger Jahren;

Kuhstall

Küche

die Schlafkammer der argentinischen Nichte Margarete berichtet von der Kindheit in der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Dann ist da noch die Schlafkammer des Dorfschultheißen Conrad Jacob Häcker aus den Jahren 1870/71 bis hin zum Wohnzimmer des letzten Bewohners Wilhelm Häcker, 1898 geboren, 1986 gestorben und seinem von politischen Brüchen geprägten Leben. Er erlebte das Kaiserreich, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und die Bundesrepublik.

Zimmer der argentinische Nichte

Wohnzimmer

Keller und Waschküche dürfen ebenso wie Schweineställe, Hühner- und Gänsestall nicht fehlen. In einem Nebengebäude wartet das Museum noch mit einer weiteren Besonderheit auf: einem Göpelhaus! Wissen Sie, was das ist?

Goepel-Ansicht wärend einer Veranstaltung

Goepel Gartenansicht

Die Getreidescheune (heute: Veranstaltungsscheune) ist zu einem kleinen Kulturtreffpunkt Gebersheims geworden. Hier wird nicht nur eine jährlich wechselnde Sonderausstellung präsentiert, sondern es gibt auch Konzerte, Lesungen in Zusammenarbeit mit der Bücherei, Kinderfilme, das Weinfest oder zum Saisonende im Oktober den Tag des Mostes.

Vernissage in derVeranstaltungsscheune

Le Trio For-me-dable

nach oben